Was ist ein Favicon?
Ein Favicon ist das kleine Bildchen, das im Browser-Tab neben dem Seitentitel erscheint. Der Name setzt sich aus „favorite" und „icon" zusammen, denn ursprünglich war es das Symbol, das in den Lesezeichen, den Favoriten, angezeigt wurde. Heute taucht es an vielen Stellen auf: im Tab, in der Verlaufsliste, in Lesezeichen und beim Speichern auf dem Smartphone-Startbildschirm.
Auch wenn das Favicon winzig ist, erfüllt es eine wichtige Funktion: Es macht Ihre Website auf einen Blick wiedererkennbar, gerade wenn Nutzer viele Tabs geöffnet haben. Ein fehlendes oder generisches Favicon wirkt schnell unprofessionell.
Wie wird ein Favicon erstellt?
Ein gutes Favicon ist einfach und klar, da es nur wenige Pixel groß dargestellt wird. Meist eignet sich ein reduziertes Element des Logos oder ein markanter Buchstabe. Komplexe Motive mit feinen Details verschwimmen in der kleinen Darstellung und sind ungeeignet.
Technisch wird das Favicon in mehreren Größen bereitgestellt, damit es auf verschiedenen Geräten und Plattformen scharf erscheint, vom Browser-Tab bis zum Startbildschirm eines Tablets. Vektorformate wie SVG kommen hier zunehmend zum Einsatz, da sie in jeder Größe scharf bleiben.
Favicon, Vertrauen und SEO
Das Favicon ist kein direkter Rankingfaktor, spielt aber eine Rolle für Vertrauen und Wiedererkennung. In den mobilen Suchergebnissen von Google wird das Favicon neben dem Treffer angezeigt. Ein professionelles, klar erkennbares Symbol kann hier die Aufmerksamkeit erhöhen und mehr Klicks bringen.
Ein sorgfältig gestaltetes Favicon ist damit ein kleines, aber sichtbares Detail, das zum professionellen Gesamteindruck beiträgt, ähnlich wie eine durchdachte Meta-Description die Wirkung in den Suchergebnissen verbessert. Wer es weglässt, verschenkt einen einfachen Vertrauensanker.