Was kostet eine Website bei einer Agentur?
Eine pauschale Antwort wäre unseriös – aber Sie verdienen eine ehrliche. In diesem Ratgeber finden Sie konkrete Preisspannen für die gängigen Website-Typen, die wichtigsten Kostenfaktoren und die laufenden Kosten, die nach dem Launch anfallen. So können Sie Angebote richtig einschätzen und wissen, wofür Sie zahlen.
Die kurze Antwort vorweg
Eine Website bei einer Agentur kostet in Deutschland je nach Anspruch zwischen rund 800 Euro für einen einfachen Onepager und mehreren zehntausend Euro für individuelle Lösungen oder große Online-Shops. Die meisten kleinen und mittleren Unternehmen landen bei einer vollwertigen Unternehmenswebsite im Bereich von 2.500 bis 8.000 Euro. Der Preis hängt nicht vom Zufall ab, sondern von messbaren Faktoren – Umfang, Design, Funktionen und SEO. Wer diese Faktoren versteht, kann Angebote vergleichen und erkennt schnell, ob ein Preis fair ist oder nicht.
Preisspannen nach Website-Typ
Die folgende Tabelle gibt Ihnen eine realistische Orientierung für den deutschen Markt. Es handelt sich um typische Agenturpreise, nicht um Baukasten-Angebote zum Selbermachen.
| Website-Typ | Preisspanne | Geeignet für |
|---|---|---|
| Onepager | 800 – 2.500 € | Einzelunternehmer, Handwerker, kleine Dienstleister, die mit einer Seite präsent sein wollen |
| Unternehmenswebsite | 2.500 – 8.000 € | KMU mit mehreren Leistungen, Team- und Referenzseiten, Blog und SEO-Anspruch |
| Online-Shop | 5.000 – 25.000 €+ | Händler mit Produktkatalog, Zahlungs- und Versandabwicklung, Warenwirtschafts-Anbindung |
| Individuelle Lösung | ab 10.000 € | Portale, Buchungssysteme, Kundenbereiche, Web-Apps mit Schnittstellen |
Wichtig: Diese Spannen sind breit, weil zwei Projekte mit demselben Etikett völlig unterschiedlich groß sein können. Eine „Unternehmenswebsite" kann fünf oder fünfundzwanzig Seiten haben – beides ist legitim, kostet aber natürlich nicht dasselbe. Deshalb lässt sich ein verbindlicher Preis erst nach einem kurzen Briefing nennen.
Die wichtigsten Kostenfaktoren
Warum kostet die eine Website 1.500 Euro und die andere 12.000 Euro? Es sind im Kern sechs Hebel, die den Preis bestimmen.
Umfang & Seitenzahl
Fünf Unterseiten oder fünfzig? Jede Seite kostet Konzeption, Text und Umsetzung. Der Umfang ist der größte einzelne Kostentreiber.
Design & Individualität
Ein angepasstes Template ist günstiger als ein komplett individuelles Design, das exakt zu Ihrer Marke entwickelt wird.
Funktionen
Shop, Buchungssystem, Kundenportal, Mehrsprachigkeit oder Schnittstellen zu Ihrem CRM treiben den Aufwand spürbar nach oben.
Texte & Inhalte
Liefern Sie Texte und Bilder selbst oder soll die Agentur professionell texten und Bildmaterial beschaffen? Das macht einen großen Unterschied.
SEO
Eine technisch sauber gebaute, suchmaschinenoptimierte Seite kostet mehr als ein schnell zusammengeklickter Baukasten – rechnet sich aber durch Sichtbarkeit.
Pflege & Betreuung
Übernehmen Sie die Pflege selbst oder buchen Sie ein Wartungspaket? Laufende Betreuung ist ein eigener Posten neben den Erstellungskosten.
Was kostet die Website nach dem Launch?
Die Erstellungskosten sind das eine – viele unterschätzen die laufenden Kosten. Eine Website ist kein Möbelstück, das man einmal kauft und dann zwanzig Jahre nutzt. Sie braucht Pflege, Updates und ein technisches Zuhause. Diese Posten sollten Sie von Anfang an einplanen:
- Hosting und Domain: meist 5 bis 50 Euro im Monat, je nach Anbieter und benötigter Leistung.
- Wartung und Updates: System- und Sicherheits-Updates, Backups und kleine Anpassungen – oft als Paket ab etwa 30 bis 150 Euro monatlich.
- Inhaltspflege: neue Texte, Bilder oder Referenzen. Entweder Sie machen das selbst oder Sie buchen es dazu.
- SEO und Online Marketing: Wer dauerhaft besser gefunden werden will, plant ein eigenes monatliches Budget für Suchmaschinenoptimierung oder Google Ads ein.
Eine günstige Website, die nach einem Jahr veraltet, unsicher und unsichtbar ist, ist am Ende teurer als eine solide gebaute, die kontinuierlich Anfragen liefert. Genau deshalb lohnt sich der Blick auf die Gesamtkosten über mehrere Jahre statt nur auf den Erstellungspreis.
Agentur oder Baukasten – wann lohnt sich was?
Ein Homepage-Baukasten kann für den Anfang reichen, wenn Sie nur eine digitale Visitenkarte brauchen und Zeit haben, sich selbst einzuarbeiten. Sobald Ihre Website aber aktiv Kunden gewinnen soll, stoßen Baukästen an Grenzen: bei SEO, bei der Performance, bei individuellen Funktionen und beim professionellen Auftritt. Eine Agentur kostet mehr, liefert dafür Strategie, ein Design, das zu Ihrer Marke passt, suchmaschinenoptimierte Texte und eine Seite, die technisch sauber gebaut ist. Die Frage ist nicht „teuer oder günstig", sondern „Kostenposten oder Investition, die sich rechnet".
Wie Sie ein faires Angebot erkennen
Ein seriöses Angebot ist transparent. Es listet auf, welche Leistungen enthalten sind – Konzept, Design, Anzahl der Seiten, Texte, SEO-Grundlagen, Schulung – und nennt klar, was extra kostet. Misstrauisch sollten Sie bei zwei Dingen werden: bei Dumpingpreisen, die deutlich unter dem Markt liegen (irgendwo wird dann gespart, meist bei Substanz und Pflege), und bei vagen Pauschalen ohne Leistungsbeschreibung. Holen Sie zwei bis drei Angebote ein, achten Sie auf die Leistungstiefe statt nur auf die Endsumme – und fragen Sie nach Referenzen.
Website-Kosten – häufige Fragen
Was kostet eine einfache Website?
Eine einfache Website – etwa ein professioneller Onepager für einen Handwerksbetrieb oder Dienstleister – kostet bei einer Agentur in der Regel zwischen 800 und 2.500 Euro. Entscheidend ist, ob ein individuelles Design entsteht und ob Sie die Texte selbst liefern oder texten lassen.
Warum sind Agenturen teurer als Baukästen?
Ein Baukasten wie Wix oder Jimdo kostet wenige Euro im Monat, aber die ganze Arbeit machen Sie selbst: Konzept, Texte, Struktur, SEO, Pflege. Eine Agentur liefert Strategie, individuelles Design, suchmaschinenoptimierte Texte und eine technisch saubere Umsetzung. Der höhere Preis ist eine Investition in eine Seite, die tatsächlich Anfragen bringt – statt nur online zu sein.
Gibt es laufende Kosten nach dem Launch?
Ja. Hosting und Domain liegen meist zwischen 5 und 50 Euro im Monat. Hinzu kommen optional Wartung, Updates, Backups und Sicherheits-Checks – oft als Paket ab etwa 30 bis 150 Euro monatlich. Wer SEO oder Google Ads dazubucht, plant dafür ein separates monatliches Budget ein.
Was kostet ein Online-Shop?
Ein Online-Shop startet bei etwa 5.000 Euro und reicht bei umfangreichen Anforderungen – viele Produkte, Schnittstellen zu Warenwirtschaft und Versand, individuelle Funktionen – weit über 25.000 Euro hinaus. Der Preis hängt stark von der Zahl der Produkte und der Komplexität der Bestell- und Zahlungsprozesse ab.
Kann ich die Kosten in Raten zahlen?
Bei vielen Agenturen ist das üblich. Häufig wird das Projekt in Meilensteine aufgeteilt – etwa Anzahlung bei Auftrag, eine Rate nach Freigabe des Designs und der Rest beim Launch. Sprechen Sie uns einfach darauf an, wir finden eine Lösung, die zu Ihrem Budget passt.
Was kostet eine Website in Stuttgart und der Region?
Die Preise unterscheiden sich regional kaum nach festen Tarifen, sondern nach Aufwand und Anspruch. Als Agentur aus der Region Neckar-Alb betreuen wir Kunden in Stuttgart und Umgebung zu fairen Konditionen – ohne den Overhead großer Innenstadt-Agenturen. Eine belastbare Zahl bekommen Sie von uns nach einem kurzen, kostenlosen Gespräch.
Was würde Ihre Website kosten?
Erzählen Sie uns kurz, was Sie vorhaben. Sie erhalten eine ehrliche, kostenlose Einschätzung zu Aufwand und Preis – ohne Verpflichtung.