Was bedeutet Above the Fold?
Der Begriff „Above the Fold“ stammt aus dem Zeitungsdruck: Gemeint war alles oberhalb des Falzes, das am Kiosk ohne Aufklappen sichtbar war. Übertragen auf das Web ist es der Bereich, den ein Besucher sieht, sobald die Seite lädt – bevor er scrollt.
Diese Fläche ist die wertvollste der ganzen Seite. Hier entscheidet sich in Sekunden, ob ein Besucher bleibt oder abspringt. Eine starke Hero-Section mit klarer Botschaft und einem deutlichen Call-to-Action gehört deshalb genau hierher.
Warum dieser Bereich so wichtig ist
Studien zeigen, dass Nutzer den oberen Seitenbereich mit Abstand am stärksten beachten. Wer hier nicht sofort versteht, worum es geht und was er tun kann, verlässt die Seite. Die wichtigste Botschaft, das zentrale Angebot und der Handlungsaufruf müssen daher ohne Scrollen erfassbar sein.
Gerade auf einer Landingpage wirkt sich der Above-the-Fold-Bereich unmittelbar auf die Conversion aus. Werkzeuge wie eine Heatmap machen sichtbar, wie weit Besucher tatsächlich scrollen – meist weniger weit als gedacht.
Above the Fold auf verschiedenen Geräten
Wo der „Falz“ liegt, hängt vom Gerät ab. Auf einem großen Monitor ist mehr sofort sichtbar als auf einem Smartphone. Im Responsive Webdesign muss der entscheidende Inhalt deshalb auf jedem Viewport im sichtbaren Bereich landen.
Wichtig: „Above the Fold“ heißt nicht, alles oben zu stapeln. Zu viel auf einmal überfordert. Es geht darum, das eine Wichtigste klar zu zeigen – und den Rest bewusst nach unten zu legen.