Was bedeutet noindex?
noindex ist eine Anweisung, die Suchmaschinen mitteilt, eine Seite nicht in ihren Index aufzunehmen. Eine so markierte Seite erscheint nicht in den Suchergebnissen, obwohl sie für Besucher normal erreichbar bleibt. Umgesetzt wird noindex meist über ein Meta-Tag im Kopfbereich der Seite oder über den HTTP-Header.
Im Unterschied zur robots.txt, die nur das Crawling steuert, wirkt noindex direkt auf die Indexierung. Wichtig: Damit Google die Anweisung liest, darf die Seite nicht gleichzeitig per robots.txt vom Crawling ausgeschlossen sein.
Wann noindex sinnvoll ist
Es gibt zahlreiche Seiten, die zwar nützlich, aber nicht für die Google-Suche gedacht sind:
- Danke-Seiten: nach Formularabsendungen.
- Interne Suchergebnisse: bieten Google keinen Mehrwert.
- Filter- und Sortierseiten: erzeugen oft dünne oder doppelte Inhalte.
- Rechtliche Pflichtseiten: die nicht ranken müssen.
Durch das gezielte Ausschließen solcher Seiten lenken Sie das Crawl-Budget und die Aufmerksamkeit von Google auf die Inhalte, die wirklich ranken sollen.
noindex richtig einsetzen
Der größte Fehler ist ein versehentlich gesetztes noindex auf wichtigen Seiten – ein Klassiker nach Relaunches, bei denen die Einstellung aus der Entwicklungsumgebung übernommen wird. Das kann ganze Seitenbereiche aus dem Index entfernen, oft unbemerkt über Wochen.
Wer noindex einsetzt, sollte regelmäßig in der Google Search Console kontrollieren, welche Seiten ausgeschlossen sind. So lässt sich sicherstellen, dass nur die gewünschten Seiten betroffen sind und keine wertvollen Inhalte verloren gehen.