Was sind strukturierte Daten?
Strukturierte Daten sind zusätzliche Auszeichnungen im Quellcode einer Seite, die Suchmaschinen erklären, worum es bei einem Inhalt konkret geht. Wo ein Mensch erkennt, dass „4,8 Sterne“ eine Bewertung ist, braucht eine Maschine eine eindeutige Markierung. Genau das leisten strukturierte Daten – sie übersetzen Inhalte in ein Format, das Google zweifelsfrei interpretieren kann.
Das gängige Vokabular dafür liefert Schema.org, meist umgesetzt im Format JSON-LD. Auf dieser Basis kann Google Rich Snippets erzeugen, also erweiterte Suchergebnisse mit zusätzlichen Informationen.
Was strukturierte Daten bewirken
Richtig eingesetzt, machen strukturierte Daten Suchergebnisse auffälliger und informativer:
- Bewertungssterne: für Produkte, Rezepte oder lokale Unternehmen.
- FAQ-Auszüge: ausklappbare Fragen direkt in den Suchergebnissen.
- Veranstaltungen: mit Datum, Ort und Ticketinfos.
- Breadcrumbs: die Navigationspfad-Anzeige statt der nackten URL.
Diese Erweiterungen erhöhen die Sichtbarkeit und oft die Klickrate, auch wenn sie kein direkter Rankingfaktor sind.
Strukturierte Daten implementieren
Strukturierte Daten werden meist als JSON-LD-Block im HTML eingebunden – getrennt vom sichtbaren Inhalt, was die Pflege erleichtert. Viele Content-Management-Systeme und SEO-Plugins setzen die wichtigsten Typen automatisch.
Entscheidend ist, dass das Markup den tatsächlichen Seiteninhalt widerspiegelt. Wer Bewertungen auszeichnet, die auf der Seite gar nicht sichtbar sind, riskiert eine manuelle Maßnahme von Google. Das Rich-Results-Test-Werkzeug von Google prüft, ob die Auszeichnung korrekt ist und für Rich Snippets infrage kommt.