Was ist Brand Awareness?
Brand Awareness, auf Deutsch „Markenbekanntheit“, beschreibt, in welchem Maße Menschen eine Marke kennen und wiedererkennen. Eine hohe Brand Awareness bedeutet, dass Ihre Marke den Kunden in den Sinn kommt, wenn sie an eine bestimmte Produktkategorie denken – ein entscheidender Vorteil im Wettbewerb.
Man unterscheidet zwei Stufen: die gestützte Bekanntheit, bei der eine Marke wiedererkannt wird, sobald man sie nennt, und die ungestützte Bekanntheit, bei der die Marke spontan und ohne Hilfe genannt wird. Letztere ist das stärkere Signal und das Ziel langfristiger Markenarbeit.
Warum Markenbekanntheit zählt
Brand Awareness ist die Grundlage für nachhaltiges Wachstum. Wer eine Marke kennt, vertraut ihr eher, klickt häufiger auf ihre Ergebnisse und entscheidet sich im Zweifel für das Bekannte. Das wirkt sich konkret aus: Bekannte Marken erzielen höhere Klickraten, bessere Conversion-Raten und niedrigere Werbekosten, weil ihre Anzeigen relevanter wahrgenommen werden.
Auch für SEO ist Markenbekanntheit relevant: Steigt die Zahl der Suchen nach Ihrem Markennamen, ist das ein positives Signal. Der Haken ist, dass Brand Awareness sich nur mittel- bis langfristig aufbaut und in kurzfristigen ROI-Betrachtungen leicht unterschätzt wird.
Wie Sie Brand Awareness aufbauen und messen
Markenbekanntheit entsteht durch konsistente Sichtbarkeit über viele Kontaktpunkte hinweg. Wirksame Hebel sind Display Advertising für Reichweite, kontinuierliches Social-Media-Marketing, Influencer-Kooperationen und hochwertige Inhalte, die geteilt werden. Wichtig ist ein einheitlicher Auftritt in Bild, Sprache und Werten.
Messen lässt sich Brand Awareness über das Volumen der Markensuchen, den direkten Traffic, die Reichweite in sozialen Netzwerken und Markenbefragungen. Diese Kennzahlen sind weicher als ein klassischer KPI wie der ROAS, aber unverzichtbar, um den frühen Teil der Customer Journey zu bewerten.