Was ist ein KPI?
KPI steht für „Key Performance Indicator“, auf Deutsch „Schlüsselkennzahl“. Gemeint ist eine messbare Größe, die den Erfolg in Bezug auf ein definiertes Ziel abbildet. KPIs übersetzen abstrakte Ziele wie „mehr Anfragen“ in konkrete, überprüfbare Zahlen.
Entscheidend ist das Wort „Key“: Nicht jede messbare Zahl ist ein KPI. Ein KPI ist nur eine Kennzahl, die wirklich relevant für Ihre Geschäftsziele ist. Seitenaufrufe allein sagen wenig aus – die Zahl qualifizierter Anfragen dagegen ist ein echter KPI.
Wichtige KPIs im Online-Marketing
Je nach Ziel sind unterschiedliche KPIs relevant. Im Performance-Marketing zählen vor allem:
- Conversion-Rate: Anteil der Besucher, die eine gewünschte Aktion ausführen – Kern der Conversion-Optimierung.
- ROAS und ROI: ROAS und ROI messen die Wirtschaftlichkeit.
- CPC und Cost-per-Lead: Was kostet ein Klick beziehungsweise eine Anfrage?
- Engagement-Rate: Wie aktiv interagieren Nutzer mit Ihren Inhalten, gemessen über die Engagement-Rate?
Welche KPIs zählen, hängt vom Ziel der jeweiligen Phase in der Customer Journey ab.
Wie Sie die richtigen KPIs wählen
Gute KPIs sind nach dem SMART-Prinzip definiert: spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und terminiert. Statt „mehr Sichtbarkeit“ lautet ein brauchbarer KPI etwa „20 Prozent mehr qualifizierte Anfragen über das Kontaktformular bis Quartalsende“.
Vermeiden Sie sogenannte Vanity-Metriken – Zahlen, die gut aussehen, aber keinen Geschäftswert haben. Konzentrieren Sie sich auf wenige aussagekräftige KPIs statt auf ein überladenes Dashboard. Voraussetzung ist sauberes Tracking, etwa über den Google Tag Manager.