Was ist der ROAS?
ROAS steht für „Return on Ad Spend“, auf Deutsch „Werbeausgabenrendite“. Die Kennzahl gibt an, wie viel Umsatz jeder in Werbung investierte Euro erwirtschaftet. Sie ist im Performance-Marketing die zentrale Größe, um den Erfolg einer Kampagne zu beurteilen.
Die Berechnung ist einfach: Umsatz aus der Kampagne geteilt durch die Werbekosten. Erzielen Sie 5.000 Euro Umsatz mit 1.000 Euro Werbebudget, beträgt der ROAS 5 – oft auch als 500 Prozent angegeben. Pro investiertem Euro kommen also fünf Euro Umsatz zurück.
Was ein guter ROAS ist
Es gibt keinen allgemein gültigen Zielwert. Ein guter ROAS hängt von Ihrer Marge ab: Ein Onlineshop mit niedriger Marge braucht einen deutlich höheren ROAS als ein Dienstleister mit hohen Margen, um profitabel zu sein.
Wichtig ist die Unterscheidung zwischen Umsatz und Gewinn. Ein ROAS von 4 klingt gut, kann aber bei 75 Prozent Wareneinsatz ein Verlustgeschäft sein. Deshalb ergänzen erfahrene Werbetreibende den ROAS um den ROI, der die tatsächliche Profitabilität abbildet. Eine hohe Conversion-Rate verbessert den ROAS unmittelbar.
Wie Sie den ROAS steigern
Den ROAS verbessern Sie an zwei Stellschrauben: mehr Umsatz pro Klick oder niedrigere Kosten pro Klick. Auf der Umsatzseite helfen eine starke Landingpage und gezielte Conversion-Optimierung. Auf der Kostenseite zählen ein besserer Qualitätsfaktor und präzise Keyword-Optionen.
Voraussetzung für jede ROAS-Steuerung ist sauberes Conversion-Tracking, etwa über den Google Tag Manager. Ohne verlässliche Daten lässt sich der ROAS weder messen noch verbessern.